Geschichte des Janssenhofs
1733
Erstmalig nachgewiesene Übertragung des Hofes von Lorenz Steffens auf Claus Arriens. In der Folge befindet sich der Hof im Besitz der Familien Arriens, Alberts, Christians, Detlefs sowie Pauls und Thoms.
1825
Erwerb des Hofes durch den Lehensmann Claus Hennings aus Witzwort/Nordende.
1838
Errichtung der eigentlichen Haubargstruktur, vermutlich auf einem baulichen Vorbestand, durch Jann David Hennings. Zum Hof gehört ein Mühlenbetrieb am Walldeichsweg (Ohlfeld), heute nicht mehr erhalten.
19. Jahrhundert
Mehrgenerationale Bewirtschaftung des Hofes durch die Familie Hennings als Stammsitz weiterer Höfe sowie zur Nutzung der umliegenden Ländereien. Ursprünglich ist an der Nordseite des Haubargs ein großer Ochsenstall angegliedert, der später zurückgebaut wird.
1928
Teilung des Hofes und der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen.
1972
Aufgabe des Hofes durch die Familie Hennings. Erwerb des Hofes durch den Zeichner Horst Janssen für seine damalige Lebensgefährtin Gesche Tiedjens; Nutzung als Ferienunterkunft für Kinder und Familien.
1981
Unterschutzstellung des Haubargs „Janssenhof“ als geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz Schleswig-Holstein.
1984
Veräußerung des Hofes an einen privaten Erwerber; Modernisierung und Nutzung als Seminar- und Bildungseinrichtung für Kinder.
2001
Erneuter Eigentümerwechsel; Renovierungen und Einrichtung eines Ateliers für Schriftkunst in der Remise.
2019
Weiterer Verkauf des Hofes; Ausbau der kleinen Wohnung in der Remise.
2024
Erwerb des Hofes durch Joachim Kaetzler und Anja Müggenburg; Sicherung der Bausubstanz. Eröffnung des „Atelier Janssenhof“ im Mai 2024.
2026
Zusätzliche Unterschutzstellung der gesamten Warft mit den umlaufenden Graften nach dem Denkmalschutzgesetz.
